Willkommen auf der Homepage der Stiftung "Johannes Gutenberg-Stiftungsprofessur"

Prof. Dr. Onur Güntürkün, Johannes Gutenberg-Stiftungsprofessor 2016, zählt zu den international führenden Wegbereitern der biologisch fundierten Psychologie. In seiner Forschung versucht der Bochumer Biopsychologe zu verstehen, wie das Denken bei Menschen und anderen Tieren im Gehirn entsteht. Als ausgezeichneter Forscher und Wissenschaftsvermittler konnte er die etablierte Sichtweise, wonach die Evolution des Denkens einem stufenweisen Aufstieg erfolgt, u.a. durch seine Arbeit mit Vögeln fundamental verändern. Mit Methoden sowohl der Neurowissenschaft als auch der Experimentellen Psychologie schlägt er eine Brücke von der zellulären Ebene bis hin zum Verhalten.

 ... Link: Stiftungsprofessor 2016: Prof. Dr. Onur Güntürkün 
Was sind die neuralen Grundlagen des Denkens? Was passiert beim Lernen? Habe ich das Erinnerte überhaupt erlebt? In seiner Vorlesungsreihe im Sommersemester 2016 möchte Onur Güntürkün aufzeigen, wie das Denken im Gehirn entsteht. - Das klassische Bild von uns selbst war ein dualistisches: was den Menschen zum Menschen machte war seine Seele und nicht sein Körper. Mittlerweile gehen die meisten Wissenschaftler davon aus, dass auch das Mentale ein Ergebnis biologischer Mechanismen ist: wir sind somit unser Gehirn. Doch dadurch ergeben sich eine Fülle neuer und komplexer Fragen, die Gegenstand der Forschungen sowohl der Psychologie als auch der Neurowissenschaft und somit der diese beiden bündelnden Biologischen Psychologie sind. Sie stellt Fragen zu den neuralen Grundlagen des Denkens, die in der Vorlesungsreihe diskutiert werden. ... Link: Vorlesungsreihe 2016: Psychologie und Gehirn: Zur Innenansicht des Menschen 
 

Prof. Dr. Aleida Assmann und Prof. Dr. Jan Assmann, die Inhaber der Johannes Gutenberg-Stiftungsprofessur im Jahr 2015, prägten den Begriff des "Kulturellen Gedächtnisses", der zu einem Leitbegriff der Kulturwissenschaften wurde. Die Literaturwissenschaftlerin und der Ägyptologe haben die Verbindung von Kultur und Gedächtnis systematisch und theoretisch fundiert aufgezeigt und Phänomene wie Erinnerungskulturen und Erinnerungsräume veranschaulicht. Mit ihrem innovativen Konzept der Gedächtnisforschung, das sich durch hohe Anschlussfähigkeit an verschiedenste Fächer und Methoden auszeichnet, haben die beiden Konstanzer Kulturwissenschaftler Zusammenhänge von kulturellem Gedächtnis, kollektiver Identität und politischer Legitimierung verdeutlich und ein überaus fruchtbares interdisziplinäres Forschungsfeld eröffnet.

 ... Link: Stiftungsprofessoren 2015: Prof. Dr. Aleida Assmann und Prof. Dr. Jan Assmann 
In ihrer Veranstaltungsreihe werden Prof. Dr. Aleida und Prof. Dr. Jan Assmann gemeinsam mit rennomierten Wissenschaftlern Aspekte und Konzepte der kulturwissenschaftlichen Gedächtnisforschung diskutieren. Jede Gegenwart legt sich eine identitätsrelevante Vor-Geschichte zurecht, die der Gesellschaft als Erinnerungs-, Bezugs- und Orientierungsraum dient. Solche Vergangenheitshorizonte beruhen laut Aleida und Jan Assmann auf einer komplexen Dynamik von Erinnern und Vergessen; sie sind nie ein für alle Mal festgeschrieben, sondern unterliegen beständiger Verhandlung und Neubestimmung. ... Link: Vorlesungsreihe 2015: Erinnern und Vergessen - Zur Konstruktion von Vergangenheitshorizonten 

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